Zahluna Ratgeber

Stundenlohn berechnen: So rechnest du richtig

Der Stundenlohn macht Gehälter mit unterschiedlichen Arbeitszeiten vergleichbar. Er hilft dir bei einem Jobwechsel, bei Teilzeitmodellen oder wenn du den Wert von Überstunden einschätzen möchtest.

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Welche Angaben brauchst du?

Für eine einfache Berechnung benötigst du dein monatliches Bruttogehalt, deine regelmäßigen Stunden pro Woche und die Zahl der Arbeitswochen im Jahr. Mit diesen Werten lässt sich die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit bestimmen.

Der Rechner zeigt einen Brutto-Stundenlohn. Steuern, Sozialabgaben, Zuschläge und individuelle Sonderzahlungen sind darin nicht enthalten.

Die Formel für den Brutto-Stundenlohn

Zuerst berechnest du die durchschnittlichen Stunden pro Monat: Wochenstunden × Arbeitswochen ÷ 12. Danach teilst du das monatliche Bruttogehalt durch diesen Wert.

Bei 3.500 Euro Bruttogehalt, 40 Wochenstunden und 52 Arbeitswochen ergeben sich rund 173,3 Stunden im Monat. Das entspricht etwa 20,19 Euro brutto pro Stunde.

Warum die Arbeitswochen wichtig sind

52 Wochen sind ein brauchbarer Standardwert für eine vertragliche Wochenarbeitszeit. Wenn du regelmäßig unbezahlte Auszeiten oder andere feste Besonderheiten hast, kannst du den Wert anpassen.

Urlaub und Feiertage verändern nicht automatisch dein Monatsgehalt. Für einen Vergleich von festen Monatsgehältern ist deshalb die vertragliche Arbeitszeit meist der passende Ausgangspunkt.

Stundenlohn für Gehaltsvergleich und Überstunden

Vergleiche nicht nur Monatsgehälter. Ein höheres Gehalt kann bei deutlich längerer Arbeitszeit einen niedrigeren Stundenlohn bedeuten.

Für Überstunden ist der Stundenlohn ein erster Orientierungswert. Vertragliche Zuschläge, Tarifregeln und steuerliche Fragen können das tatsächliche Ergebnis verändern.

Häufige Fragen

Ist das mein Netto-Stundenlohn?+

Nein. Der Rechner ermittelt einen Brutto-Stundenlohn vor Steuern und Sozialabgaben.

Soll ich Boni einrechnen?+

Regelmäßige, vertraglich feste Zahlungen kannst du für eine Jahresbetrachtung berücksichtigen. Einmalige Boni solltest du getrennt betrachten.

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